Von der Produktidee zum Prototyp

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Veröffentlicht 2. Oktober 2021

Ein Projektbericht ohne Namen aber voller Innovationen

Manchmal kommen die spannendsten Projekte ohne große Ankündigung: In jüngster Vergangenheit wurde tarent, ein Tochterunternehmen von Qvest, von einem Unternehmen kontaktiert, das zahlreiche Produktideen hatte – allerdings Zweifel an deren Umsetzbarkeit und Erfolgschancen. Mit einem Digital-Kickoff prüften die Consultants die Machbarkeit.

Bevor jedoch über eine Prototypentwicklung nachgedacht werden konnte, mussten die konkreten Ideen analysiert und geschärft werden. Die Aufgabe für Qvest war es hier, Innovationsworkshops zu planen und durchzuführen, um einen klareren Blick auf mögliche digitale Produkte oder Services als sinnvolle Ergänzung zum Kerngeschäft des Kunden zu bekommen.

Traditionsunternehmen mit Bedarf an Digitalstrategie

Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen deutschen Hersteller mit über 500 Millionen Euro Umsatz jährlich. Das Unternehmen blickt auf eine 160 Jahre alte Firmengeschichte zurück und vertreibt seine Produkte auf der ganzen Welt. Neben der Produktpalette im Handel verfügt der Hersteller über erste digitale Produkte. Diese sind ein Teil einer neuen Digitalisierungsstrategie, die das Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt hat. So ergaben sich für die Beraterinnen und Berater von Qvest mehrere mögliche Ideen, die gesammelt, strukturiert und für die eine Machbarkeitsanalyse durchgeführt werden sollte.

Digital-Kickoff als idealer Projektstart

Ein Digital-Kickoff ist für Qvest das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Produktideen zu einem Prototyp zu entwickeln und diesen im Anschluss mit einer Peer Group zu erproben. In diesem Fall war die Ausgangssituation etwas umfangreicher. Bei zehn Produktideen wären sowohl der Aufwand als auch die Entwicklungskosten für den Kunden sehr hoch gewesen. Es war daher sinnvoller, die einzelnen Ideen zunächst genauer auf ihre Erfolgschancen hin zu betrachten und – wenn möglich – bessere Ideen zu finden. Einen Prototyp zu entwickeln ist nur dann sinnvoll, wenn die technische Umsetzbarkeit gewährleistet ist und ein realistisches Geschäftsmodell zugrunde gelegt werden kann.

Innovations-Workshops für das zeiteffiziente Ideenerarbeitung

Innovations-Workshops können verschiedene Formen annehmen. In diesem konkreten Fall fokussierte sich das Qvest Team auf Formate, in denen Ideen mit speziellen Techniken und Methoden in kurzer Zeit sehr klar kategorisiert und strategisch ausformuliert werden. Ein großer Vorteil war, dass der Kunde schon selbstständig seit mehreren Jahren ähnliche Workshops durchführt und somit ein generelles Grundverständnis für die verschiedenen Methoden hatte.

Tag 1: Am ersten Tag stand im Vordergrund, Digitalisierungstrends und Technologien zu identifizieren. Mit der Zielgruppe klar vor Augen wurden daraufhin Ideen für digitale Innovationen formuliert. Dabei nutzten die Expertinnen und Experten erste Lösungsideen aus dem Unternehmen, entwickelten aber gleichzeitig bewusst Alternativen, um die vielversprechendsten Geschäftsideen herauszufiltern.

Tag 2: Am zweiten Tag standen diese Ideen in Verbindung mit Prototypen im Fokus. Das Ziel war, für jede ausgereifte Produktidee ein Geschäftsmodell zu entwerfen. Abschließend wurden diese Geschäftsmodelle nachgeschärft, um eine mögliche Prototypentwicklung zu planen.

Bei dem zweitägigen Innovations-Workshop war das Experten-Team von Qvest für die komplette Planung, Betreuung, Durchführung und Nachbereitung zuständig. Zu jedem Zeitpunkt waren Consultants involviert, um auf Fragen reagieren zu können und die technische Machbarkeit der Produktideen zu gewährleisten. Ebenso wurden die Workshops sowie Feedback-Runden moderiert und alle Ergebnisse dokumentiert.

Konkrete Produktidee führt zu Geschäftsmodellkonzeption

Aus mehr als zehn Ideen wurden zwei konkrete Produktideen identifiziert. Für eine der beiden konnte mit dem Kunden im Anschluss ein konkretes Geschäftsmodell erarbeiten und aus der entstandenen Produktidee ein Prototyp entwickelt werden.

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